Im Verlag entscheidet über
den Erfolg eines Produktes immer einer allein: Der Kunde. Die alte
Binsenweisheit kennt jeder. Nur umgesetzt wird sie selten. Auch in
immer enger werdenden Märkten werden Verlage zu sehr von
Autoren gesteuert.
Um den Kunden zu kennen, helfen keine
Media-Control-Charts. Sie müssen mit dem Kunden reden, die
richtigen Schlüsse ziehen und die Bedürfnisse in
jedem Schritt der Umsetzung berücksichtigen.
In drei Schritten
zum Ziel
Produktkonzept:
Erfolgsorientierung von Anfang an
Jede Produktentwicklung beginnt mit der Erstellung eines
Produktkonzeptes und den dazu notwendigen Recherchen. Es ist nicht
notwendig umfassende Marktforschungen zu beauftragen. Einige Telefonate
und eine ausführliche Internetrecherche genügen in
den meisten Fällen, um die notwendigen Informationen zu
beschaffen.
Von der Texterstellung über das Lektorat bis hin zum Satz,
muss das Produktkonzept konsequent umgesetzt werden. Dazu wird ein
Projektleiter benötigt, der alle
Beteiligten entsprechend brieft und die Arbeitsergebnisse
überprüft. Im Verlauf der Produktentwicklung werden
bei Bedarf weitere Recherchen über die Zielgruppe angestellt
und das Konzept verfeinert.
Produktmarketing:
Der plakative Türöffner
Da Verlagsprodukte in der Regel keine groß angelegten
Kampagnen ermöglichen, kommt der Titelgestaltung und den
Beschreibungstexten eine immense Bedeutung zu. Nur wenn der Kunde hier
seine Problemlösung findet, hat das Produkt eine Chance
wahrgenommen zu werden. USP, Nutzen und Reason Why wurden bereits im
Produktkonzept festgelegt und müssen jetzt werblich umgesetzt
werden.
Tim Schönemann:
Der Kunde kauft keine Medien, sondern Inhalte.